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    Werkschau Proletarischer Dilettantismus - Liebe Linde

    Kurzfilm, Österreich 2003, 11:06 Minuten, PAL, S-VHS, Farbe, 4:3

    Ein Film von Rotes Meidling Produktion 132

    Zwei Erzählebenen, vier Orte in Wien.

    Erste Erzählebene: Lindes Freundin schreibt Briefe an Linde, die ein Auslandssemester in China absolviert. Sie beschreibt nicht ganz alltägliche Alltagssituationen: zwei Radfahrer stoßen zusammen, ein Pusher und ein Kiffer bescheißen sich gegenseitig, ein Wartender wird erstochen, Fremde helfen einander und lernen Liebe.

    Zweite Erzählebene: Ein Kind visualisiert Geschichte: die Schlacht von Königsgrätz als großes Schlachten im Dienste zweier Despotenclans um die Vormacht; die Wirtschaftskrise in den zwanziger Jahren des 20ten Jahrhunderts, ausgelöst von einem Haufen betrogener Betrüger; die Tötung der anscheinend doch nicht allseits geliebten Kaiserin Elisabeth (aka Sissi) durch einen beherzten jungen Anarchisten und schließlich die Oktoberrevolution als Happy End und Ausblick auf eine menschenwürdige Zukunft.

    Vier Orte: Der Donaukanal als vermeintlich naturverbundenes Rückzugsgebiet in der Großstadt und der Margaretengürtel, wo Verkehrsinseln zu Biotopen und Sportplätzen werden. Weiters der Westbahnhof mit seinem orchestralen Stimmengewirr dem nur unter bestimmten Voraussetzungen zu entkommen ist, und der Währingergürtel mit seinem Straßenlärm, der alles nur verzerrt hören lässt, ein unwirtlicher Ort mit an und für sich ganz netten Bewohner/innen.

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    Film

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    liebe_linde.ogg

    Film (ogg Theora)

    63 M

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